Human Enhancement  

                                                                            

 

 

 

Mit der Verschmelzung der Nano-, Bio-, Informations- und       Kognitionswissenschaften (NBIC) ist ein Erkenntnisgewinn       entstanden, die physische und mentale Leistungsfähigkeit des Menschen weit über die bisher geglaubten biologischen Gren- zen anzuheben. So überrascht es nicht, wenn die US-amerika-nische National Science Foundation (Conference „Converging Technologies for Improving Human Performance“) bereits im Jahre 2002 die Forderung aufstellte, Human Enhancement zu einem der vordringlichsten Ziele der USA zu erklären. Vor al- lem die volkswirtschaftliche Relevanz des bisher nur unzurei-chend genutzten „mentalen Kapitals“ scheint hier großes politisches Interesse und ökonomische Begehrlichkeiten zu wecken.

 

Die Steigerung der menschlichen Leistungsfähigkeit zum Nutzen der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit wird der Dimension einer bevorstehenden „biotechnologischen und pharmakologischen Revolution“ nur unzureichend gerecht. Allein schon vor dem Hintergrund der Zunahme von chronischen Erkrankungen und Syndromen, die direkt oder indirekt mit einer fehlerhaften Stressverarbeitung bzw. der damit verursachten Dysregulation des autonomen Nervensystems zusammenhängen, eröffnet sich für die Gesundheitswirtschaft ein Geschäftsfeld ungeahnter therapeutischer, präventiver und rejuvenativer Möglichkeiten.

 

Human Enhancement  umfasst u.a.  auch die Stammzellforschung, deren rasante Entwicklung durch ein neues medizintechnisches Verfahren der Reprogrammierung „alter“ Stammzellen, ein bevorstehendes „Tissue Engineering“ für die Neubildung von Nerven- (Querschnittslähmung), Myokard- (Herzmuskel), Nieren- oder Hautgewebe auch z.B. für (ältere) Erwachsene möglich macht.

 

Von der Öffentlichkeit und auch der Fachwelt fast unbemerkt, erstreckt sich Human Enhancement bis in den Bereich der Kinder- u. Jugendmedizin. So ist man inzwischen in der Lage, das inzwischen in den Rang einer Volkskrankheit aufgestiegene  “Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom (ADHS)“ ohne Psychostimulantien wie z.B. Ritalin® - und damit ohne Nebenwirkungen - "medizintechnisch" zur "Ausheilung" zur bringen. Die eigentliche Wertigkeit dieses neuen Verfahrens lässt sich allein daran ermessen, dass damit auch gesunde Erwachsene eine noch nie dagewesene Aufgaben-Fokussierung und Konzentrationssteigerung erlangen können.

 

 

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