Persönlichkeit, Strategie und Selbstbild

 

Unser intuitiver Eindruck über Mitmenschen trügt uns selten. Schon nach einer flüchtigen Begegnung steht unser Urteil fest.

 

Im umgekehrten Falle sind wir uns aber absolut sicher, einer raschen Beurteilung unserer neuen Bekannten unerkannt zu entkommen. Wir handeln nach dem Motto „ich kenne mich selbst am besten“ und pflegen genüsslich die Vorstellung, voller unentdeckter Qualitäten zu sein. Wir lassen uns niemals in die Karten sehen und verfolgen bezüglich eigener Schwächen und Abgründe eine Vogel-Strauß-Politik. So leben wir schon bald nur noch unsere Vorstellung nach einem selbstgebastelten „Image“. Situationen, die uns unangenehm sind, ängstigen oder fordern, blenden wir geflissentlich aus unserem Blickfeld aus.

 

Unser Leben gleicht letztendlich einer Karte ausgetretener Wanderpfade durch einen Dschungel

wilder Schönheit, den wir abseits des Weges tunlichst nicht  betreten wollen. Um nicht verletzt zu werden, leben wir nur noch einen winzigen Teil unserer Möglichkeiten.

 

Mit der damit verbundenen Unzufriedenheit und der ungeheuren Energieleistung, nicht vom „sicheren Pfade der Selbstbeschränkung“ abzukommen, wächst die Unfähigkeit, sich genetisch zu "erlösen".

 

Sehen Sie hierzu die Vortragsreihe von Dr. Rainer Krapf

Themen: 1 Körpertypologie n. R. Kurtz / W. Reich / Riemann .  2 Krebspersönlichkeit und Identitätslosigkeit . 3 Krankheitsentstehung als Regulativ